Aktuell gesperrt
| Strecke / Stelle | Was & warum | Bis wann |
|---|---|---|
| Elbfähren zwischen Schöna und Pirna (F1 bis F9) | Alle neun Elbquerungen im Gebiet sind Personenfähren. Sie befördern Fußgänger, Fahrräder, Handwagen und Kleinkrafträder bis 50 Kubikzentimeter, aber keine Motorräder. Zwischen beiden Ufern bleiben im Kernbereich nur die Elbebrücke Bad Schandau und flussabwärts die Brücke bei Pirna. Der Umweg von Königstein zum gegenüberliegenden Ortsteil Halbestadt beträgt 14,9 Kilometer und 23 Minuten für rund 900 Meter Luftlinie. | dauerhaft |
| Elbebrücke Bad Schandau (B 172n), einzige Straßenbrücke im Kernbereich | Nach dem Fund von Längsrissen und austretendem Rostwasser im Zugband war die Brücke vom 6. November 2024 bis zum 10. April 2025 komplett gesperrt. Seit dem 12. November 2025 ist sie bis 30 Tonnen freigegeben, mit 50 Metern Mindestabstand zwischen den Fahrzeugen; die Freigabe ist auf fünf Jahre befristet, ein Neubau ist in Planung. Für Motorräder gilt keine Einschränkung. | Freigabe befristet, Neubau geplant |
| Nationalpark Sächsische Schweiz, alle Wege abseits der öffentlichen Straßen | Im Nationalpark ist das Befahren nur auf den öffentlichen Straßen und gekennzeichneten Wegen erlaubt. Die durchgehenden Landes- und Kreisstraßen bleiben offen, darunter die Kirnitzschtalstraße S 165; Forst- und Wanderwege sind für Kraftfahrzeuge gesperrt. | dauerhaft |
| Grenzübergänge Mikulášovice (Tanečnice) – Sebnitz und Mikulášovice (Tomášov) – Sebnitz (Hertigswalde) | Beide Übergänge auf der Hochfläche östlich des Gebirges sind Wander- und Radübergänge ohne Zulassung für Kraftfahrzeuge. Für Motorräder bleibt im Elbtal der Übergang Schöna – Hřensko sowie die Übergänge weiter östlich Richtung Šluknov. | dauerhaft |
| Kurort Rathen, Ortsteil Niederrathen auf dem rechten Elbufer | Niederrathen ist verkehrsberuhigt und nur mit Sondergenehmigung befahrbar; die Verbindung zwischen beiden Ortsteilen ist die Gierseilfähre Bergland, die keine Kraftfahrzeuge mitnimmt. Übernachtungsgäste stellen das Fahrzeug auf dem Großparkplatz in Oberrathen ab, 362 Plätze, fünf Euro am Tag. | dauerhaft |
| Vordere Sächsische Schweiz zwischen Rathen und Hohnstein | Ein schweres Unwetter am 31. Juli 2026 hat großflächige Waldschäden hinterlassen; der Landkreis hat das Betretungsrecht im betroffenen Gebiet eingeschränkt. Die Freischnittarbeiten laufen: Basteiweg seit dem 7. August, Schwedenlöcher, Gansweg, Amselgrund und Polenztal seit dem 14. August wieder frei. Aktueller Stand beim Infotelefon der Nationalparkverwaltung unter 035022 50240, täglich 9 bis 17 Uhr. | Freischnitt läuft, Stand beim Infotelefon |
| Grenze Deutschland – Tschechien, alle Übergänge im Gebiet | Deutschland hat die Binnengrenzkontrollen zur Tschechischen Republik wieder eingeführt und kontrolliert stichprobenweise. Fahrzeugpapiere und Ausweis gehören griffbereit, auch auf den kleinen Übergängen. | befristet wiedereingeführt |
Stand: 16.08.2026
Sicherheit, Streckenzustand und Verkehrsregeln
Im Elbsandsteingebirge gelten die deutschen Verkehrsregeln, jenseits der Grenze die tschechischen. Der wichtigste Unterschied: In Tschechien gilt null Promille und ganzjährige Lichtpflicht auf allen Straßen. Die tschechische Vignette gilt nicht für Motorräder.

Deutschland kontrolliert die Grenze zu Tschechien derzeit wieder stichprobenweise. Fahrzeugpapiere und Ausweis gehören griffbereit.
Die Kirnitzschtalstraße (S 165) ist eng, feucht und wird von der Kirnitzschtalbahn begleitet, die an neun Haltestellen hält. Im Nationalpark ist das Befahren nur auf den öffentlichen Straßen und gekennzeichneten Wegen erlaubt — die durchgehenden Landes- und Kreisstraßen bleiben offen, alles daneben ist tabu.
Die Elbe steigt hier schnell: 2002 stand das Wasser in Bad Schandau 9,78 Meter über Mittelwasser, 2013 waren es 8,55 Meter. Bei Hochwasser stellen die Fähren den Betrieb ein und Uferstraßen werden gesperrt.

Notruf ist die 112, Polizei die 110; beide gelten auch von tschechischen Netzen aus. Der Nationalpark hat ein Infotelefon unter 035022 50240, täglich von 9 bis 17 Uhr.
Auskünfte aus erster Hand
Was heute gesperrt ist, melden die Stellen selbst — die Verkehrslage des Landes und die Betreiber der Mautstraßen.